G2 Kunsthalle

Seit ihrer Gründung im März 2015 stellt die G2 Kunsthalle Bestände der privaten Sammlung Hildebrand öffentlich aus. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt im Bereich der Gegenwartsmalerei in Leipzig erweitert um andere Medien sowie aktuelle nationale und internationale Positionen.

Das G2 ist eine private gemeinnützige Einrichtung und hat sich satzungsgemäß die Förderung junger aufstrebender Künstler zum Ziel gesetzt. Seit November 2015 realisiert die G2 Kunsthalle Sonderausstellungsprojekte in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern. Ziel der Ausstellungsaktivität ist ein kontinuierlicher Dialog der Exponate aus dem Sammlungsbestand mit Einzel- oder auch thematischen Gruppenausstellungen.

G2 steht für die Idee eines Kunstforums in der Leipziger Innenstadt an der Ecke von Gottschedstraße und Dittrichring – gegenüber der berühmten Thomaskirche. Flexibel nutzbare, helle, große Räume auf mehr als 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im 3. OG des ehemaligen Rechenzentrums bieten ideale Bedingungen für Ausstellungen.

Seit 2017 lobt die G2 Kunsthalle in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig jährlich den Meisterschülerpreis der G2 Kunsthalle aus und engagiert sich damit auf dem Gebiet der direkten Künstlerförderung.

Die G2 Kunsthalle versteht sich als Institution in Ergänzung zu den innerstädtischen Ausstellungsaktivitäten im Bereich der Gegenwartskunst. In direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle der Sparkasse Leipzig ist das G2 zu Fuß in nur fünf Minuten vom Museum der bildenden Künste (MdbK) oder von der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) aus erreichbar.

Der Besuch der Kunsthalle erfolgt v.a. über öffentliche geführte Rundgänge, welche Raum für Reflexionen und Assoziationen sowie die Möglichkeit zum Austausch über Kunst bieten. Der Besucher ist eingeladen, in der Betrachtung von Kunst sich selbst und seiner Umgebung neu oder anders zu begegnen.

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Central-Halle (1848–1898)

Das G2 befindet sich in der Leipziger Innenstadt an der Ecke von Dittrichring und Gottschedstraße gegenüber der Thomaskirche.

Die Lage ruft die historische Bedeutung des Standortes in Erinnerung: An gleicher Stelle – auf dem Gelände von Lurgensteins Garten – befand sich die berühmte Central-Halle (Bauzeit zwischen 1848 und 1849). Auch dieser Bau wies große repräsentative Säle auf und diente in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Ausstellungshalle für Industrie- und Kunstausstellungen in Leipzig. Im prächtigen Unionssaal fanden prominente Bälle statt. Außerdem wurde die Central-Halle auch für Vorträge, Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. So fand hier im Oktober 1863 das Festessen anlässlich der Gedenkfeier zum 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig statt.

Im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen am Promenadenring wurde die Central-Halle 1898 – 50 Jahre nach ihrer Errichtung – abgerissen. Ihr folgte der repräsentative Neubau der Kommandatur, die wiederum während der Luftangriffe auf Leipzig zwischen 1943 und 1944 zerstört wurde.

Das heutige Gebäude wurde zwischen 1986 und 1989 im Zuge der letzten Phase der Neubebauung des Kolonnadenviertels als VEB-Datenverarbeitungszentrum erbaut. Mit der Schließung der nach Kriegsende über viele Jahrzehnte als Parkplatz genutzten Baulücke erfolgte ein in Leipzig durchaus als schmerzlich empfundener Bruch mit der Tradition des Ortes, die in Vergessenheit zu geraten schien.

Nach der politischen Umbruchsphase ab 1989 hat das Rechenzentrum verschiedene Nutzungen erfahren. 25 Jahre nach seiner Errichtung präsentiert sich der Bau grundlegend saniert mit einem zur Kunsthalle ausgebauten dritten Obergeschoss. Die zentrale Lage und die weiten lichten Räume mit über vier Meter hohen Decken bieten ideale Voraussetzungen für die Ausstellungstätigkeit des neu gegründeten G2.

Die Einrichtung der G2 Kunsthalle als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst ruft nicht nur die Historizität des Standortes in Erinnerung, sondern aktualisiert diese und setzt sie mit der jüngeren Geschichte in Beziehung. So wird ein Teil Leipziger Kulturgeschichte für die Zukunft fortgeschrieben.

Zum Besuch der aktuellen Sonder- sowie unserer Dauerausstellung informieren Sie sich bitte über unsere Öffnungszeiten und/oder melden Sie sich online für unsere geführten Rundgänge an.

 

G2 Kunsthalle in der Presse (Auswahl)

Leipziger Volkszeitung, 21. Juni 2017 (pdf)
NZZ, 12. Juni 2017 (Link externe Quelle)
Artsy, 6. Juni 2017 (Link externe Quelle)
ArtMapp Blog, 25. Mai 2017 (Link externe Quelle)
Mephisto 97.6, 16. Mai 2017 (Link externe Quelle)
FAZ Magazin, 13. Mai 2017 (pdf)
Il Sole 24 Ore, 28. April 2017 (Link externe Quelle)
ArtMapp Blog, 22. März 2017 (Link externe Quelle)
BMW Art Guide by Independent Collectors, 22. März 2017 (Link externe Quelle)
Independent Collectors, 9. März 2017 (Link externe Quelle)
kunst:art, Nr. 54, Ausgabe März/April 2017 (pdf)
Leipziger Volkszeitung, 4./5. Februar 2017, S. 10 (pdf)
The Leipzig Glocal, 1. Februar 2017 (Link externe Quelle)
Art Viewer, 5. Dezember 2016 (Link externe Quelle)
kunst:art, Nr. 52, Ausgabe November/Dezember 2016 (pdf)
Daily Lazy, 1. November 2016 (Link externe Quelle)
Artsy, 24. Oktober 2016 (Link externe Quelle)
Leipziger Volkszeitung, 21. September 2016 (pdf)
Independent Collectors, 19. September 2016 (Link externe Quelle)
The Leipzig Glocal, 16. September 2016 (Link externe Quelle)
Sunday Times, 29. Mai 2016 (pdf)
MDR Kultur, 26. Juli 2016, Radiobeitrag, 3:33 min (externer Link)
The Leipzig Glocal, 13. Juli 2016 (externer Link)
Leipziger Zeitung, 10. Juni 2016, Nr. 32, S. 18 (pdf)
kunst:art, Ausgabe Mai/Juni 2016, S. 20 (pdf)
Leipziger Volkszeitung, 17. März 2016, S. 10 (pdf)
Amrei’s Artblog für Entdecker, in: Artmapp März-Juni 2016, S. 157 (pdf)
kunst:art, Ausgabe März/April 2016, S. 14 (pdf)
Kunstzeitung
, Februar 2016, S. 4 (pdf)
ARTSY Collections, Oktober 2015 (Link externe Quelle)
Personalities, Hatje Cantz: Ostfildern 2015 (pdf)
MERIAN Leipzig, September 2015, S. 132 (pdf)
BMW Art Guide by Independent Collectors, week 32 2015 (Link externe Quelle)
kunnst, Herbst 2015, S. 28-35 (pdf)
Places of Spirit, Sonderteil: Art, August/September 2014, S. 6-7 (pdf)
kunsttermine, Heft 3 August/September/Oktober 2015, S. 48-50 (pdf)
ART. Das Kunstmagazin, Ausg. 4, April 2015, S. 144 (pdf)
ART. Das Kunstmagazin, Online-Ausgabe, 19. März 2015 (Link externe Quelle)
ArtMapp Magazin, März-Juni 2015, Ausg. 8, 4.Jg., S. 30-31 (Link externe Quelle)
kunst:art, Mai/Juni 2015, Nr. 43, S. 11 (pdf)
Sächsische Zeitung, Bereich: Kultur, 24. März 2015, S. 8 (pdf)
mdr Kultur, 11. März 2015 (pdf)
NeuroTransmitter, Heft Nr. 6, Ausgabe Juni 2015, S. 64-67 (pdf)
Mitteldeutsche Zeitung, 5. August 2015, S. 26 (pdf)
MEPHISTO 976 Radio, 17. August 2015 (Link externe Quelle)
Thüringische Landeszeitung, Samstag, 4. Juli 2015, S. 2 (pdf)

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